Wir über uns – Stromeyer Hallen

 

Weit über 140 Jahre zurück reicht die Geschichte der
STROMEYER-Gruppe

Am 16.04.1872 gründete der erst 20-jährige Ludwig Stromeyer
zusammen mit Julius Landauer die Firma
LANDAUER & STROMEYER
, Romanshorn.

Nach anfänglicher Juteverarbeitung gelang es L. Stromeyer
erstmals, wasserdichtes Gewebe herzustellen. Fortan
beschäftigte sich die Firma mit der Konstruktion und
Errichtung von Militärzelten, Großzelten und Leichtbauten.
STROMEYER baute bereits vor dem ersten Weltkrieg
gewaltige Holzhallen mit Gewebeeindeckung für die
seinerzeitigen Ausstellungen, Schützen- und Sängerfeste.
Die gleichzeitig entwickelten Zirkuszelte erwiesen sich
schon damals als Meisterstücke leichter Flächentragwerke.

Es wurden neben Armeezelten auch kleinere Zelte, Markisen,
Decken, Kleidung sowie Camping-Zubehör hergestellt.

1905 wurde zum bereits bestehenden Gebäude „Bleiche“
in Konstanz eine große Fabriksiedlung gebaut, in der die
STROMEYER-Mitarbeiter mit ihren Familien sesshaft werden
konnten, das „Stromeyersdorf“.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der sogenannte „Fliegende
Bau“ ingenieurmäßig entwickelt, es entstanden neue Formen
leichterer Flächentragwerke.

Bereits die Seilnetzbauten und Membraneindeckungen von
über 40 000 qm auf der Schweizerischen Landesausstellung in
Lausanne 1964 weckten weltweites Interesse.

Weltbekannt wurde der Name STROMEYER jedoch durch die
Ausführung des Deutschen Pavillons auf der Weltausstellung
in Montreal sowie durch die konstruktive Planung des
Olympia-Stadions in München.

Es folgten weltweite Überdachungen bei Ausstellungen mit
Segelkonstruktionen, Großmembranen, Rundzelten sowie
luftgetragene Hallen:

1961 Membranpavillon in Neu-Dehli und Tripolis
1965 Schwimmbadüberdachung in Cannes mit einer
luftgetragenen Halle
1967 Siemens-Industrieausstellung in Teheran mit
einer sogenannten Kreuzwelle
1970 wurde das Naturtheater Luisenburgbühne in
Wunsiedeln überdacht
1972 Tribünenüberdachung Olympia-Schwimmhalle München
1975 Zeltkirche in Uganda mit einem Rundzelt mit
40 m Durchmesser

Nach dem 2. Weltkrieg fand die Firma STROMEYER nicht mehr
zu ihrer ehemaligen Größe zurück, Teilbereiche wurden
abgegeben oder geschlossen. Die lukrativsten Abteilungen
fanden schließlich ihre neue Heimat in Radolfzell am Bodensee,
das „Stromeyersdorf“ in Konstanz wurde an die Stadt
Konstanz verkauft.

Seit 1993 ist die Firma STROMEYER HALLEN GmbH sowie
die Schwesterfirma Stromeyer Planen GmbH in Radolfzell ansässig
und hat sich insbesondere auf den Vertrieb von mobilen Zeltsystemen
und temporären Hallen spezialisiert.